SV Niederbachem - SV Wormersdorf 2:1
Wieder mal so ein Tag, der viele Gefühle miteinander mischte. Schöne Gefühle mit Gefühlen, auf die ich gerne verzichten würde.
Er begann damit, dass unsere Jungs erst nach und nach eintrudelten. Der Tag der offenen Tür an vielen weiterführenden Bonner Schulen, Samstagsunterricht - es ist heute viel schwerer als vor zehn Jahren am Samstag zur richtigen Zeit auf dem Platz zu stehen.
Doch pünktlich zu Spielbeginn hatten wir genügend Spieler beisammen. Immerhin. Obwohl unser Torwart Nr.1 und Mannschaftskapitän noch auf dem Weg zum Platz war: es konnte los gehen! Mit Alan im Tor.
Es war absehbar, dass hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe zusammentreffen würden. So ging es her, so ging es hin. Bis dann Tom - mit einem Fernschuss, der an alte Zeiten erinnerte - das 1:0 erzielte.
Im weiteren Verlauf hätte es dem Spiel sicher gut getan, wenn es keinen erwachsenen Schiedsrichter gegeben hätte. Kinder sind fairer als Erwachsene. Immer! Das wurde auch heute wieder deutlich. Denn der Elfmeter, den dieserSchwieri Schiri uns erteilte, weil Pascal den Ball mit dem Arm gespielt haben sollte, war höchst fragwürdig.
Egal! Die Zuschauer haben einen anderen Blickwinkel als der Schiri und Irrtümer sind möglich. Beim Fußball sowieso. Umso größer war die Freude, dass Leo, der inzwischen im Tor angelangt war, den Elfer locker hielt. Ich glaube, dass das der erste Elfer seiner Torwartkarriere war, den er halten musste. Weiter so!
Nichtsdestotrotz gelang den Wormersdorfern wenige Minuten später das 1:1. Shit! Unsere Kicker ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiter ihr Spiel. Mit Pascal als Säule der Abwehr, beherzten Einsätzen von Jakob und einigen Einsätzen von Karl, die leider keinen Erfolg hatten.
Doch dann passierte es. Die in allen Gefühlslagen höchstbegabte Stürmerin des SV Wormersdorf, - auf die Nennung ihres Namens verzichte ich hier - trat Leo im Eifer des Gefechts voll ins Gesicht, als er schon auf dem Ball lag. Leo brüllte auf. Lag am Boden. Ein Treffer voll auf die Nase. Kann passieren. Außer der Stürmerin und ihrem direkten Gegenspieler spielte niemand mehr weiter. Kein Wormersdorfer und kein Niederbachemer.
Dass wir bei Auswärtsspielen, wo wir den Schiedsrichter stellen müssen, dazu neigen, in kniffligen Situationen eher gegen uns als für uns zu pfeifen, dürften aufmerksame Beobachter längst festgestellt haben. Andere denken da wohl anders.
Wo wir abgepfiffen hätten, ließ der Wormersdorfer Schiri das Spiel so weiterlaufen, als ob nichts gewesen wäre. Weil ein Tor für seine Mannschaft in Sicht war? Weil Mitleid was für Messdiener ist? Die Nummer, die der Schiri da abgab, war höchst unsportlich und ausgesprochen herzlos. Der weiß das auch. Denke ich. Ich hoffe trotzdem, dass er sich heute auf der Heimfahrt ordentlich geschämt hat.
Gut, dass es ab nächster Saison endlich echte Schiris gibt. Unparteiische!
Klar, haben wir uns darüber gefreut, dass wir gegen diese Mannschaft - und den Schiri - gewinnen konnten. Nachdem wir begriffen hatten, dass es besser ist, auf der Position zu stehen, als sich im Rudel zu knubbeln. Den Ball laufen zu lassen.
Ein Pass von Tom auf Konrad, der langsam immer mehr zeigt, was er wirklich drauf hat. Eine Vorlage zu Noah. Und drin war die Kugel zum 2:1.
So einfach geht das.
So einfach scheint das.
Am einfachsten für mich, der nicht spielt, sondern nur schreibt. ;-)
Unsere Mannschaft von heute:

PS:

PPS: Kommentare sind erwünscht!
Er begann damit, dass unsere Jungs erst nach und nach eintrudelten. Der Tag der offenen Tür an vielen weiterführenden Bonner Schulen, Samstagsunterricht - es ist heute viel schwerer als vor zehn Jahren am Samstag zur richtigen Zeit auf dem Platz zu stehen.
Doch pünktlich zu Spielbeginn hatten wir genügend Spieler beisammen. Immerhin. Obwohl unser Torwart Nr.1 und Mannschaftskapitän noch auf dem Weg zum Platz war: es konnte los gehen! Mit Alan im Tor.
Es war absehbar, dass hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe zusammentreffen würden. So ging es her, so ging es hin. Bis dann Tom - mit einem Fernschuss, der an alte Zeiten erinnerte - das 1:0 erzielte.
Im weiteren Verlauf hätte es dem Spiel sicher gut getan, wenn es keinen erwachsenen Schiedsrichter gegeben hätte. Kinder sind fairer als Erwachsene. Immer! Das wurde auch heute wieder deutlich. Denn der Elfmeter, den dieser
Egal! Die Zuschauer haben einen anderen Blickwinkel als der Schiri und Irrtümer sind möglich. Beim Fußball sowieso. Umso größer war die Freude, dass Leo, der inzwischen im Tor angelangt war, den Elfer locker hielt. Ich glaube, dass das der erste Elfer seiner Torwartkarriere war, den er halten musste. Weiter so!
Nichtsdestotrotz gelang den Wormersdorfern wenige Minuten später das 1:1. Shit! Unsere Kicker ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiter ihr Spiel. Mit Pascal als Säule der Abwehr, beherzten Einsätzen von Jakob und einigen Einsätzen von Karl, die leider keinen Erfolg hatten.
Doch dann passierte es. Die in allen Gefühlslagen höchstbegabte Stürmerin des SV Wormersdorf, - auf die Nennung ihres Namens verzichte ich hier - trat Leo im Eifer des Gefechts voll ins Gesicht, als er schon auf dem Ball lag. Leo brüllte auf. Lag am Boden. Ein Treffer voll auf die Nase. Kann passieren. Außer der Stürmerin und ihrem direkten Gegenspieler spielte niemand mehr weiter. Kein Wormersdorfer und kein Niederbachemer.
Dass wir bei Auswärtsspielen, wo wir den Schiedsrichter stellen müssen, dazu neigen, in kniffligen Situationen eher gegen uns als für uns zu pfeifen, dürften aufmerksame Beobachter längst festgestellt haben. Andere denken da wohl anders.
Wo wir abgepfiffen hätten, ließ der Wormersdorfer Schiri das Spiel so weiterlaufen, als ob nichts gewesen wäre. Weil ein Tor für seine Mannschaft in Sicht war? Weil Mitleid was für Messdiener ist? Die Nummer, die der Schiri da abgab, war höchst unsportlich und ausgesprochen herzlos. Der weiß das auch. Denke ich. Ich hoffe trotzdem, dass er sich heute auf der Heimfahrt ordentlich geschämt hat.
Gut, dass es ab nächster Saison endlich echte Schiris gibt. Unparteiische!
Klar, haben wir uns darüber gefreut, dass wir gegen diese Mannschaft - und den Schiri - gewinnen konnten. Nachdem wir begriffen hatten, dass es besser ist, auf der Position zu stehen, als sich im Rudel zu knubbeln. Den Ball laufen zu lassen.
Ein Pass von Tom auf Konrad, der langsam immer mehr zeigt, was er wirklich drauf hat. Eine Vorlage zu Noah. Und drin war die Kugel zum 2:1.
So einfach geht das.
So einfach scheint das.
Am einfachsten für mich, der nicht spielt, sondern nur schreibt. ;-)
Unsere Mannschaft von heute:

PS:

PPS: Kommentare sind erwünscht!
Joern Borchert - 15. Okt, 20:13
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